Seit dem 1. Januar 2026 dürfen reine Elektro-Pkw aus China nur noch mit einer Exportlizenz ausgeführt werden. Peking will damit Qualität und Kundendienst chinesischer Marken im Ausland verbessern – und den Graumarkt austrocknen.
Was sich geändert hat
Das chinesische Handelsministerium hat im September 2025 zusammen mit weiteren Behörden eine Lizenzpflicht für den Export reiner Elektroautos angekündigt; sie gilt seit Jahresbeginn 2026. Eine Lizenz erhalten nur die Hersteller selbst und von ihnen autorisierte Unternehmen.
Warum Peking das verlangt
Hintergrund sind sogenannte Parallelexporte: Zwischenhändler kaufen Neuwagen auf dem chinesischen Markt, melden sie teils kurz an und verschiffen sie als „Gebrauchtwagen mit null Kilometern“ ins Ausland. Käufer solcher Fahrzeuge bekommen oft Software für den chinesischen Markt, keine Herstellergarantie und keinen geregelten Zugang zu Ersatzteilen und Service. Das schadet dem Ruf der Marken. Die Lizenzpflicht soll sicherstellen, dass nur exportiert, wer auch den Kundendienst im Zielland gewährleisten kann.
Was das für Käufer in Deutschland bedeutet
Wer ein chinesisches Elektroauto kauft, sollte auf den offiziellen Vertriebsweg achten. Nur dann gibt es die europäische Ausführung mit passender Software, Herstellergarantie und Anspruch auf Service in der Vertragswerkstatt. Bei BYD gelten in Deutschland 6 Jahre Fahrzeuggarantie und 8 Jahre auf die Antriebsbatterie – über einen autorisierten Händler.
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- Exportlizenz für reine Elektro-Pkw aus China seit 1. Januar 2026
- Lizenz nur für Hersteller und deren autorisierte Unternehmen
- Ziel: Graumarkt eindämmen, Service und Ersatzteilversorgung sichern
- Für Käufer: offizieller Händler bedeutet europäische Ausführung und Garantie
Quelle: https://www.electrive.net/2025/09/26/china-fuehrt-exportlizenzen-fuer-e-autos-ein/